QCR 2008-Das schnellste Frauenrennen aller Zeiten
Seit ich im Triathlon aktiv bin,war die Teilnahme an diesem Roth für mich ein Traum. Es war der 3. Versuch die Startlinie in Roth zu erreichen, nachdem ich im Jahr 2000 kurz vor dem Rennen in Top-Form vom Rad stürzte und mir den kleinen Finger brach und das Jahr darauf eine schwere Knieverletzung hatte. Danach habe ich der Langstrecke erst mal ganz abgesagt. Auch dieses Jahr war es spannend und schien am Startplatz zu scheitern. Durch ein kleines Weltwunder kam ich dann doch noch in das erlesene Startfeld. Danke Marc und Felix! Obwohl es in Strömen schüttete (nicht regnete) hat das Rennen richtig "gerockt". Solarer Berg - Wahnsinn!, Der Marathon - ein Traum.
Das weinende Auge: Es war nicht nur der Himmel der ununterbrochen in strömen "Tränen" vergoss. Das Rennen lief einfach erstmal nicht so wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Wetterprognosen hatten mich ehrlich gesagt sehr aus dem Konzept gebracht. Bislang war ich ein "Schön-Wetter-Starter" und am Samstag nur auf der "Jagd" nach der perfekten Bekleidung. Die Aktion hat mich ziemlich nervös gemacht, v.a. in dem Wissen um meine top Form, die ich bei dem Rennen zeigen wollte. Nachts nicht geschlafen-ging mit einem hypernervösen Magen - ohne Frühstück an den Start. Dass es in Strömen goss muss ich nicht weiter schildern. Super! Das war so nicht geplant. Selbst nach dem Schwimmen war noch keine Energiezufuhr möglich. Was tun! ich habe mich für abwarten entschieden, in der Hoffnung der Knoten platzt. Ab km 90 am Rad, ging dann endlich das Rennen auch für mich los. Die 2.Radrunde war dann gleich mal 10 min. schneller als die erste. Endlich konnte ich Gel's tanken. Und dann war doch da - der Raddruck! auf den ich 90 km gewartet hab. Blöd, dass das Rennen schon zur Hälfte rum war. So ist eben Langstrecke. Den Marathon ging ich zunächst vorsichtig an. Bis ich mich entschloss auf "Alles oder Nichts" zu gehen und auf's Gas gedrückt habe. Von dem bin ich auch nicht mehr runter gegangen. 3:08- die Belohnung. Aber mit meinem ersten deutschen Meistertitel ist es halt nichts geworden. Meine härteste Konkurrenten hatte ihr "Traumwetter", und einen ihrer besten Tage. Mit ihrer langjährigen Erfahrung und einem Top-Rennen hat sie sich verdient den Titel geholt.
Die Freude überwiegt. Nach der verkorksten ersten Rennhälfte- eine Traumzeit von 9:40. Ich freu mich schon auf das Rennen 2009.







